Berggut Oschatz



02. Oktober 2022

15 Uhr
FINISSAGE Rahel Pötsch - pink to paper to yellow or green
Am Sonntag, den 02. Oktober beenden wir feierlich die aktuelle Ausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin Rahel Pötsch „pink to paper to yellow or green“ mit einem gemütlichen „Kaffeeklatsch“ auf dem Berggut Oschatz.

25. August 2022

Wie im Jahr 2021 planen wir eine Kunstveranstaltung als mehrtägige Kunstroute , die an verschiedene, ausschliesslich ländlich situierte Orte in Sachsen führen wird.
Wie die letztes Jahr zum ersten Mal statt gefundene, über vier Tage laufende Kulturroute ''Horse with No Name'', werden sich 2022 wieder das ehem. Kulturhaus Nitzschka, das auf einer grossen Wiese gelegenen 'Sunnybrook Artcenter' in Göhrenz (Markranstädt), das Weisshaus am Hainer See und das Berggut Oschatz beteiligen.

Ausstellende Künstlerin: Rahel Pötsch - pink to paper to yellow or green
pink to paper to yellow to green pink to paper to yellow to green
pink to paper to yellow to green
7 Papierschnitte an Leine: jeweils ca 1,30 x 2 Meter
pink to paper to yellow to green
pink to paper to yellow to green
Projektion auf Papier-Holz-Konstruktion, 4 x 2,25 Meter, Sound Stereo, Loop
HD-Video 16:9 mit Stop-Motion-Sequenzen und Sound, 5:18 Minuten

Credits:
Idee und Realisation, Kamera, Schnitt, Sounddesign: Rahel Pötsch
Performance: Clara Pötsch und Aileen Murphy
Stimmen: Aileen Murphy und Rahel Pötsch
Colourgrading: Paul Rolfs
Audio Mixing: Johannes Welz

Fotos: Sophien Garsi

Die Künstlerin Rahel Pötsch zeigt eine Videoinstallation mit Live-Performance als prozessorientierte Installation im Innen- und Außenraum des Bergguts Oschatz. Die Künstlerin fotografierte und filmte über mehrere Wochen in ihrem Atelier innerhalb einer sich weiterentwickelnden Kulisse aus Papier und Spiegelflächen, auf denen sie in einer kontrastreichen, abstrakten Formensprache arbeitete.
Die Spiegel, die gegenüberliegende Wand und der Raum dazwischen lassen eine Bühne für verschiedene malerische Ereignisse entstehen. Sich ständig verändernde Farbkompositionen erstrecken sich über den Raum auf beweglich arrangierte Kartonagen und den weiblichen Körper. Die Anordnungen sind provisorisch und werden bis zu ihrer Erschöpfung übermalt.
Die Künstlerin begleitet den Prozess mit der Kamera aus verschiedenen Perspektiven. Die Grenzen zwischen Bild- und Arbeitsraum werden zunehmend aufgelöst, was auch durch die stilisierten Mal-Bewegungen der Performerinnen verstärkt wird. Anstelle eines permanenten Ergebnisses steht das Erleben des Prozesses im Vordergrund. Der Außenraum des Bergguts kann – wie das Atelier der Künstlerin – als Set verstanden werden. Im Gegensatz dazu lässt sie sich hierbei auf einen nicht revidierbaren und unwiederbringlichen Ablauf in Echtzeit ein.
Die Erweiterung des Ateliers nach außen knüpft an ein längeres Beschäftigungsfeld der Künstlerin an. So wird der reale Raum zum Bildraum und die Malerei zum Kommunikationsmittel zwischen Umwelt, Körper und verwendetem Material.
Dauer: 27.8. - 02.10.2022
Besichtigung vom 26. – 28.08.2022 ganztägig, danach auf Absprache

kuratiert von Burkhard Beschow

2022

24. Juni - 17. Juli 2022

Claudia Lemke "Eternal Return"

Claudia Lemke (geboren in Cottbus, lebt in Berlin) absolvierte ihr Studium der Bildenden Künste von 2012-2018 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule Frankfurt/Main.
Im Berggut Oschatz zeigt sie eine Serie neuer Gemälde, die – mit Unterbrechung – über den Zeitraum der letzten drei Jahre entstanden sind.
"Eternal Return" ist Lemkes zweite Einzelausstellung.
Ausstellungen Lemkes sind u.a.:
      “A Home is not a House / A House is not a Home”, Fri Art, Fribourg (Schweiz)
      Daphne Ahlers & Claudia Lemke, Jo Brand, Glasgow (Schottland)
      “Monday is a Day between Tuesday and Sunday”, Tanya Leighton Gallery, Berlin

in Zusammenarbeit mit Sangt Hipolyt

Eternal Return

Eternal Return

Eternal Return

Eternal Return

Eternal Return

Eternal Return

Eternal Return
Fotos: Clemens Reinicke

2021

20. Juni 2021
Peggy Pehl - A Provincial Life

Juni-September 2021
Peggy Pehl auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl am 11. September, 2021, 13 Uhr
Gerade ging meine Ausstellung „A Provincial Life“ im Berggut Oschatz zu Ende. Es war niemand da, keine Gäste, nur ich, das Haus und die fetten Schafe im Garten. In der Ferne fuhr „der wilde Robert“ in seinen regelmäßigen Abständen vorbei. Der Dampf der Lokomotive hing jedesmal noch lange in den grünen Baumwipfeln und ein Geruch nach Kohle stand in der Luft. Laut Vorhersage sollte es regnen, aber die Sonne strahlte. Der Wein in den Gläsern, den ich vor drei Monaten eingeschenkt hatte, war zu einem dicken Schnaps geworden, wie dunkles Blut. Am Boden der Gläser hatten sich Zuckerkristalle abgesetzt. Spinnen hingen in den Vorhängen. Ich bekam Kopfschmerzen, wahrscheinlich weil ich kein Wasser getrunken hatte, oder weil es von draußen immer noch nach Kohle roch. Auf dem Weg nach Oschatz hatte ich am Bahnhof L. “Undine” von Friedrich de la Motte Fouqué gekauft. Ich wollte als Abschluss für mich selbst ein Gedicht am Fenster des Saals lesen, hatte das Gedicht aber nach mehrmaligem Lesen unpassend gefunden, weil die Formulierung 'schöne deutsche Mädchen' vorkam. Darum ging es mir nicht, obwohl das Gedicht ansonsten sehr schön war. Um 16 Uhr fahre ich mit der ganzen Ausstellung im Rollkoffer zurück in die Großstadt.

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

Peggy Pehl - a provincial life auf dem Berggut Oschatz

in Zusammenarbeit mit Sangt Hipolyt

2020



FLIEGEN UND WINDE Samstag, 18. Januar 2020

Jana Slaby
Matze Sommerer

Kuratiert von theMvsevm und Jirka Pfahl.

Die Gäste und Beteiligten von "Fliegen und Winde" sind mit der winterlichen Kargheit des Berggutes konfrontiert. Die gegebene Situation des Hauses ohne Heizung oder gedämmte Räume ist Jirka Pfahl und dem Co-Organisator Martin alias Museum Lytke ein willkommener Anlass für die "kälteste Ausstellung des Jahres“.
In der Duo-Ausstellung nehmen sich die beiden eingeladenen Künstler:innen, die gebürtigen Ost-Berliner:innen Jana Slaby und Matthias Sommerer, der besonderen Situation des Ortes an und bespielen mutig den Aussenraum (Slaby) und den kalt-feuchten Saal (Sommerer).
Umgeben von mehreren Lagerfeuern präsentiert Slaby an der ca. 900 Jahre alten Mauer Glasmalereien, die sie aus Kombuchapilzen züchtet. Die Installation bezieht insbesondere die frühe Dämmerung und die frostige Kälte mit ein. Sommerer erzeugt im oberen Stockwerk ein von Kerzenschein illuminiertes Ensemble aus neuen Portrait-Gemälden.

Jana Slaby Fliegen und Winde auf dem Berggut Oschatz

Jana Slaby Fliegen und Winde auf dem Berggut Oschatz

Matze Sommerer

Matze Sommerer Fliegen und Winde auf dem Berggut Oschatz im Januar 2020

Matze Sommerer Fliegen und Winde auf dem Berggut Oschatz im Januar 2020

Matze Sommerer Fliegen und Winde auf dem Berggut Oschatz im Januar 2020





MENU vegan

panierte Sellerieschnitzel
Rote Beete Suppe

MENU Carne

roh mariniertes Rinderfilet
Mutzbraten a la Sommerer




2019

ADITUS

Burkhard Beschow

21. Juni bis 4. August 2019

Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019 Burkhard Beschow Aditus 2019

Fotos: Paul Barsch.

Auf Einladung von Jirka Pfahl kam mit "Aditus" die erste Kunstausstellung ins Berggut. Burkhard Beschow, der in den folgenden Jahren das Ausstellungsprogramm mitgestalten sollte, kennt die Gegend um Oschatz noch aus seiner Kindheit - und befindet sich dadurch selber in einem Parcours der Erinnerungen, welcher mit der Anwesenheit in dem alten Gutshaus sozusagen auf die Spitze getrieben ist. Beschow, der den "Ort" über neun Monate immer wieder besucht um weiterzumachen, tastet sich mit größtenteils (aber nicht ausschließlich) vor Ort besorgten (entsorgten) Gegenständen und Materialien an eine Vergegenständlichung dessen heran, was seinem Empfinden nach dem Wesen der Erinnerung entspricht. Ihm fällt dabei natürlich auf, dass der seit Jahrzehnten sich selbst überlassene Raum ganz eigene Anspruchsrechte entwickelt hat.

"simul+ Mitmachfonds:
Preisträger Modul Kommune":
Kunst am Berggut Oschatz
www.simulplusmitmachfonds.de, abger. 26.09.2022

"Farbe für's alte Berggut"
LVZ vom 23. August 2022

"Kreisrunde Arbeiten im Berggut"
SonntagsWochenBlatt vom 10. Juli 2022

"Kreisrunde Kunst im Berggut"
LVZ vom 23. Juni 2022

"Berggut Altoschatz wird Raum für Kunst aus Leipzig und Berlin"
LVZ vom 17. Juni 2021

"Oschatz ist nicht Mainz"
LVZ vom 01.10.2013
Aktuelles über das Glücksmobil Glücksmobil




Publikation Oschatz - aus der Geschichte der Stadt und des Berggutes Rosenthal
Gabriele Teumer, Sutton Verlag 2007, ISBN 978-3-86680-228-5
Oschatzer Heimatverein

Ein Portrait über das Berggut Oschatz von Mirko Seidel
Blicklicht Architektur.de




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